Sendung vom 05.01.2010
Einbrecher: So haben die Gauner keine Chance
Im Schnitt geschieht in der Schweiz alle neun Minuten ein Einbruch. Ein Test mit der Kantonspolizei zeigt, wie schnell Einbrecher in schlecht geschützte Häuser kommen und wie einfach sich alte Schlösser knacken lassen. Experten sagen, wie Mieter und Hauseigentümer sich schützen können.
In der reichen Genfersee-Region sind Einbrüche ein grosses Thema. Bei einer Demonstration der Waadtländer Polizei dauert es keine 30 Sekunden, bis der Einbrecher die Tür aufgebrochen hat und im Wohnzimmer steht. Oder er öffnet mühelos eine Balkontür mit dem Schraubenzieher und bohrt sich im Nu durch hölzerne Fensterrahmen. Aber auch ein hervorstehender Schlosszylinder kann verhängnisvoll sein: «Das ist ein Aufruf zum Einbrechen», sagt der Genfer Kantonspolizist Jean-Philippe Brandt. Selbst wenn die Türe mehrere Riegel habe, könne sie wegen diesem Schwachpunkt einfach aufgebrochen werden. Alte Türen machen es Einbrechern besonders leicht. Sie sind oft biegsam und halten kaum einem Fusstritt stand.
(sf/mulr/doer)
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