Konsum
Wettbewerbskommission
Untersuchung gegen BMW eröffnet
Die Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen die BMW Group eröffnet, weil diese möglicherweise Verkäufe von Neufahrzeugen der Marken BMW und Mini an Kunden in der Schweiz verhindert. «Kassensturz» hat letzte Woche aufgedeckt, dass BMW- und Mini-Händler in der EU nicht an Schweizer Kunden verkaufen dürfen.
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Die Weko teilt mit, dass ihr Informationen vorliegen, wonach europäische Vertriebsgesellschaften der BMW Group ihren Vertriebspartnern im EWR den Verkauf von BMW und Mini Neufahrzeugen an Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz untersagen. Aufgrund dieser Anhaltspunkte für eine kartellrechtlich unzulässige Gebietszuweisung hat die WEKO eine Untersuchung eröffnet.
Von Verkäufer abgewiesen
Letzte Woche hat BMW gegenüber «Kassensturz » bestätigt, dass das Verkaufsverbot für die Marken BMW und Mini an Schweizer Kunden generell in allen Ländern der EU und des EWR gelte. Ein «Kassensturz»-Reporter hatte zuvor im deutschen Lindau eine offizielle BMW-Vertretung besucht und als Kunde nach einem Neuwagen gefragt. Der Verkaufsberater musste ihn abweisen: Er dürfe gemäss BMW-Richtlinien keine BMW an Schweizer Kunden verkaufen.
Günstiger Import verhindert
BMW verhindert so, dass Schweizer Konsumenten günstigere BMW und Mini in Deutschland kaufen können. Im Rahmen ihrer Untersuchung will die Weko prüfen, ob damit Verkäufe von Neufahrzeugen der Marken BMW und Mini aus dem EWR in die Schweiz beziehungsweise Direktimporte durch Schweizer Kunden ausgeschlossen werden.













