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TalkEasy
Telefonfirma storniert gegen 100 Verträge
Die umstrittene Telefonfirma TalkEasy hat auf die Kritik an ihren aggressiven Verkaufsmethoden reagiert und bis im November 2010 gegen 100 Verträge von «Kassensturz»-Zuschauern aufgelöst.
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Vor laufender Kamera versprach TalkEasy-Chef Fredy Scheucher im «Kassensturz»-Studio, sich um verärgerte Kunden zu kümmern. Er versicherte, Verträge aufzulösen, falls sie den Kunden «aufgeschwatzt» worden sind. Es brauchte jedoch mehrere Anläufe, bis die Redaktion der Telefonfirma ein Paket voller Beschwerden zustellen konnte.
Grösstenteils akzeptiert
Inzwischen prüfte TalkEasy 123 Fälle von Zuschauern, die behaupten, sie seien wider Willen Kunden von TalkEasy geworden. Und siehe da: Die Firma akzeptiert einen Grossteil der Reklamationen. Sie storniert 91 Verträge – teilweise auch aus Kulanz, wie TalkEasy schreibt.
Im Ungewissen gelassen
Doch von echtem Kundendienst ist bei TalkEasy nach wie vor wenig zu spüren: So unterliess es die Telefonfirma etwa, die Betroffenen über die Vertragsauflösung zu informieren. Sie erfuhren meist nur indirekt davon, indem sie keine weiteren Rechnungen oder Mahnungen erhielten. Das hat eine Stichprobe von «Kassensturz» ergeben.
TalkEasy sagt dazu, die Firma sei sehr wohl in Kontakt mit diesen Kunden getreten. Man habe ihnen mitgeteilt, dass sich die Beschwerde in Bearbeitung befinde. Und: «Selbstverständlich» würden die Betroffenen noch einzeln über die Stornierung ihres Vertrags in Kenntnis gesetzt.












