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Konsum

"Espresso"

So garantieren Labels grünen Strom

Tobias Fischer und Philip Kempf
Donnerstag, 9. Juni 2011, 14:02 Uhr, Aktualisiert 10.06.2011, 8:45 Uhr

Wer Ökostrom bestellt, zahlt mehr. Aus der Steckdose kommt jedoch der herkömmliche Netzstrom. Darin steckt auch Atomstrom. Wie die Verteilung und Produktion von Ökostrom funktioniert.

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Wer seinen persönlichen Ausstieg aus dem Atomstrom macht und Ökostrom abonniert, handelt nachhaltig. Er bezieht jedoch genau denselben Strommix aus der Steckdose wie sein Nachbar, der Atomstrom abonniert. Eine direkte Leitung vom Sonnen-, Wind- oder Wasserkraftwerk in Wohnungen ist nicht möglich.

Mit dem Aufpreis für den ökologischen Strom bezahlt und garantiert der Konsument jedoch die Produktion und Einspeisung von Ökostrom. Mit seinem Geld werden Solar-, Wasserkraft- und Windkraft-Anlagen gebaut und betrieben.

Garantieren sollen das unabhängige Fachleute. Sie kontrollieren Kraftwerke, deren Zähler und Bilanzen. Darauf bestätigen dies mit Labeln und Zertifikaten. Wie das genau funktioniert, berichtet unser Partnermagazin «Espresso».

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