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«Schweizer Jugend testet»: Plätze 7 und 6

Ursula Gabathuler und Philip Kempf
Dienstag, 21. Juni 2011, 20:20 Uhr, Aktualisiert 30.06.2011, 14:51 Uhr

Auch für den dritten «Kassensturz»-Wettbewerb «Schweizer Jugend testet» haben Hunderte Jugendliche gemessen, getüftelt, sind herumgereist und haben verglichen. 10 Projekte hat eine Jury auserkoren, sieben sind noch im Rennen für den Final von nächster Woche: Taschentücher, Veloklingeln oder vielleicht T-Shirts? Die Ränge 7 und 6.

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Schüler testen für «Kassensturz»: Teil 2

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Platz 7: Der T-Shirt-Test

Nico Hauri und Elio Tinner haben ihr Schulzimmer in Kriens in ein Testlabor für T-Shirts verwandelt. «Alle haben Shirts im Kleiderschrank und brauchen die jeden Tag und so kamen wir schnell zum Schluss, T-Shirts zu testen», erklärt Hauri.

Ihre Tests begannen ganz zahm. Wie gut sind die Nähte? Wie saugfest ist der Stoff? Bleiben am Klebstreifen Fusseln hängen? Im ersten Härtetest prüften die Krienser die Reissfestigkeit mit ihrer selbstgebauten Testanlage. Wieviele Kilos hält der Stoffstreifen aus?

Die nächste Testfrage gab den Shirts den Rest: Wie schnell brennt der Stoff? Die synthetischen Stoffe schmolzen rasch. Bei Shirts aus reiner Baumwolle dauerte es ein bis zwei Minuten. Dann brannte es dafür richtig.

Nico Hauri kam zum Schluss: «Das Teuerste ist nicht das Beste Shirt: Auch Günstige für 12.90 Franken sind gut. Gewonnen hat schlieslich das Shirt von «Jack Johnes». Die Jury meinte: Ein alltägliches Produkt wurde mit viel Fantasie geprüft. Und vergab den 7. Rang.

«Schweizer Jugend testet»: Platz 7

Platz 6: Der Wecker-Test

Zu Beginn haben Adina Bünter und Kristina Marjanovic 110 Schüler der Schule Altstätten gefragt: Mit welchem Wecker lasst ihr euch am Morgen wecken. So kamen sie zur Ausgangslage, dass die meisten Jugendlichen mit Handy- oder Digitalwecker aufwachen. Doch sind die beliebten Wecker auch die besten Wecker?

«Ein guter Wecker weckt angenehm, er darf nicht erschrecken», erklärt Adina Bünter die Testkriterien. Jede der Testerinnen probierte darauf die fünf Wecker je drei Nächte lang aus. Sie verglichen Zifferblatt-, Licht- und Digital-Wecker mit Funk- und Handy-Weckern.

Gewonnen hat schliesslich der Handywecker. Vor allem, weil sich dabei der Weckton individuell einstellen lässt. Engagiert und clever meint die Jury und vergibt Platz 6.

«Schweizer Jugend testet»: Platz 6

Plätze 10 bis 8 im «Kassensturz» vom 14. Juni 2011.

Plätze 5 und 4 im «Kassensturz» vom 21. Juni 2011

Plätze 3 bis 1 im «Kassensturz» vom 28. Juni 2011