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Produktepranger 2012

Oliven schwarz «Crespo» von Coop

Montag, 5. Dezember 2011, 11:28 Uhr, Aktualisiert 06.12.2011, 17:52 Uhr

Wer schwarze Oliven kauft, nimmt an, dass die Oliven tatsächlich auch schwarz sind. Studiert man die Zutatenliste der «Crespo»-Oliven, entdeckt man dort aber Eisengluconat. Es wird zwar als Stabilisator deklariert, allerdings ist bekannt, dass dieser Zusatzstoff häufig als Färbemittel verwendet wird.

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Der «Kassensturz»-Vorwurf:

Wer schwarze Oliven kauft, nimmt an, dass die Oliven tatsächlich auch schwarz sind. Studiert man die Zutatenliste der «Crespo»-Oliven, entdeckt man dort aber Eisengluconat. Es wird zwar als Stabilisator deklariert, allerdings ist bekannt, dass dieser Zusatzstoff häufig als Färbemittel verwendet wird. Die Oliven wurden also nicht schwarz gepflückt, sondern nachträglich schwarz eingefärbt.

Stellungnahme Coop:

Bei Oliven unterscheidet man international folgende Sorten:

 1. Dunkelviolette, braune Oliven: Diese sind baumgereift und werden später gepflückt (Januar-März) – eine baumgereifte Olive ist nie ganz schwarz, sondern eher braun bis dunkelviolett – auch sind reife Oliven weicher und etwas runzliger.

 2. Tiefschwarze Oliven: Diese Oliven werden grün gepflückt, mittels Eisengluconat (E 579) oxidiert (geschwärzt) – dieser Lebensmittelzusatzstoff ist einzig für Oliven zugelassen – der Wirkstoff gilt als unbedenklich, schädliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Traditionell werden gewisse Oliven so geschwärzt, um knackige, schwarze Oliven anbieten zu können. Dies wird international so gehandhabt.

(krem)