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Familie und Freizeit

«Espresso»

Regeln fürs sichere Eislaufen

Tobias Fischer
Donnerstag, 9. Februar 2012, 11:58 Uhr, Aktualisiert 10.02.2012, 10:10 Uhr

Die ersten Gewässer sind fürs Schlittschuf-Fahren schon frei gegeben. Espresso sagt, wie der Winterspass am sichersten ohne Einbrechen ins Eis genossen werden kann.

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Der Schein kann trügen, der Gang auf den gefrorenen Weiher gefährlich werden: Auch wenn das Natureis zum Schlittschuhlaufen einlädt, sollte man dies erst nach Freigabe durch die zuständigen Behörden tun.

In St. Margrethen SG ist das zum Beispiel die Bauverwaltung. Dort heisst es: «Ein Eis-Einbruch hat sehr schnell sehr schwere Folgen, deshalb sichern wir uns lieber einmal zu viel ab.»

Bild Glattalsee
Ist frei gegeben: Der Glattpark-See in der Stadt Zürich.

Die 6 Eisregeln der SLRG:

Natureis nur dann betreten, wenn es freigegeben ist - das ist auch die erste der sechs Eis-Regeln der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG.

  • Eisflächen nur betreten, wenn sie von der Behörde freigegeben worden sind.
  • Rettungsgeräte (Leitern, Stangen, Ringe, Bälle, Leinen usw.) sind keine Spielzeuge.
  • Die Anweisungen der Ordnungsorgane und der Behörden sind strikte einzuhalten.
  • Bei Rissbildung, verursacht durch Tauwettereinbruch, sind Massenansammlungen zu vermeiden.
  • Selbstrettung bei Eiseinbruch! - Sofort Arme ausbreiten und versuchen in der gleichen Richtung auszusteigen, aus der man gekommen ist.
  • Eiseinbruch! - Sofort weitere Helfer alarmieren und sich nur in Bauchlage und mit einem Rettungsgerät dem Eingebrochenen nähern.

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